„Ich glaube nicht an fertige Pläne. Man fällt in etwas rein und dann greift man zu“, beschrieb er seine Sicht auf Lebenswege.
Ein Satz, den auch René Wilke hätte aussprechen können. Der am Sonntag zum künftigen Oberbürgermeister Frankfurts gewählte 33-Jährige betonte, dass er – obwohl schon 17 Jahre Parteimitglied – kein Karriereziel in seiner politischen Laufbahn vor Augen hatte. Mit ihm auf der Bühne saß seine Mutter Cevar Wilke und sorgte für ein seltenes Aufblitzen des privaten René Wilke in der Öffentlichkeit. Schon zum Einstieg erklärte der Linken-Politiker: „Als ich meiner Mutti vor der Wahl gesagt habe, dass wir hierher gehen, war sie sich nicht mehr ganz sicher, ob sie will, dass ich gewählt werde.“ Natürlich war das übertrieben, hatte die gebürtige Russin ihren Sohn doch zu fast allen Wahlkampfterminen begleitet und ihn mit allen Kräften unterstützt. Auf der Talk-Bühne fühlte sie sich dennoch nicht ganz wohl. Trotz allem bekamen die Zuschauer einen kleinen Einblick, woher der künftige Verwaltungschef einige seiner Charakterzüge hat. Etwa wenn Cevar Wilke davon berichtete, dass sie Weihnachten für Bedürftige kocht oder Mittellose spontan zu einem Kaffee einlädt. „Ich habe für alle Menschen Gefühle, egal wie tief sie gesunken sind. Ich höre einfach nur zu. Das können viele nicht“, erzählte sie.“


GUTE-URLS

Wordpress is loading infos from moz

Please wait for API server guteurls.de to collect data from
www.moz.de/landkreise/ode...