Meine Haltung ist alles andere als unentschieden! Im Gegenteil: Ich habe mich entschieden – im Gegensatz zu allen anderen – diese Reform so mitzugestalten, dass wir das bestmögliche für unsere Stadt herausholen und so gut wir können, Schaden abwenden. Das kann ich aber nur tun, wenn ich mich nicht mit einem einfachen, komfortablen „nein“ aus dem Prozess selbst herausnehme. Am Ende, bei der Abstimmung zum endgültigen Gesetzentwurf, ist der Tag der Entscheidung über die Reform. Bis dahin werde ich jeden Tag nutzen, um unserer Stadt in diesem Prozess so gut es geht zu helfen!

„René Wilke, Vorsitzender der Linken im Stadtparlament und Landtagsabgeordneter, blieb seiner unentschiedenen Haltung treu. Auch er trage den Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Fassung nicht mit. „Doch dass immer so getan wird, als sei nichts herausgeholt worden, stimmt einfach nicht. Es gibt viele Veränderungen“, stellte er klar. Und nannte Beispiele wie eine zusammengestrichene Funktionalreform, die langfristige finanzielle Absicherung von Kultureinrichtungen oder die Zusage, dass die Stadt die Zuständigkeit für den Nahverkehr, Schulen oder Rettungsdienst nicht abzugeben brauche. „Wir haben darum gekämpft, das Beste herauszuholen und Schaden von der Stadt abzuwenden, sollte die Reform kommen. Es ist nicht meine Aufgabe, Symbolpolitik zu betreiben.“ Er könne daher guten Gewissens in den Spiegel schauen.“