Anfrage

Am Karl-Liebknecht-Gymnasium blicken Eltern besorgt auf eine ordnungsgemäße Beschulung im Fach Mathematik, insbesondere im Bereich der Sekundarstufe II.
Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurde – ohne entsprechenden Ersatz – eine erfahrene Mathematiklehrerin an das Staatliche Schulamt abgeordnet. Der für sie geplante Unterrichtseinsatz musste kurzfristig auf die anderen Mathematiklehrkräfte der Schule verteilt werden. Von diesen fiel Mitte September 2016 krankheitsbedingt eine Lehrkraft aus und konnte bislang ihren Schuldienst nicht wieder antreten. Eine weitere Mathematiklehrkraft ist vor den Herbstferien ebenfalls krankheitsbedingt ausgefallen und nach zwischenzeitlichem Dienstantritt im Dezember 2016 wiederum krankheitsgedingt abwesend.

In einigen Kursen der 11. Jahrgangsstufe sind 18 fehlende Mathematikstunden zu verzeichnen, die auch im Rahmen des normalen Unterrichts nicht wieder aufgeholt werden können.
Nur unter hohem persönlichen Einsatz des gesamten Mathematikkollegiums und der Schulleitung (neben der schulorganisatorischen Hauptbeschäftigung) des Gymnasiums, konnten bis dato noch größere Unterrichtsausfälle verhindert werden. Diese Doppelbelastung ist auf Dauer nicht haltbar.

Ich frage die Landesregierung:

Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung zur Unterstützung des Karl-Liebknecht- Gymnasiums in dieser schwierigen Situation?

Antwort

zum Vorgang im Parladok