Kurzvita

René Wilke, Jahrgang 1984, ist seit 2014 Mitglied des Landtages Brandenburg.
Er ist stellvertretender Vorsitzender der  Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg und ihr Sprecher für Haushalts- und Finanzpolitik.

Landtagsausschüsse:

  • Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie
  • stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung
  • stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Europaangelegenheiten, Entwicklungspolitik und Verbraucherschutz
  • stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen

Gleichzeitig ist er ehrenamtliches Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder), Vorsitzender DIE LINKE. Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Umwelt.

René Wilke hat Kulturwissenschaften, Politik- und Verwaltungswissenschaften und Psychologie an der Europauniversität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Fernuniversität Hagen studiert und eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation und zum Mediator absolviert. Von 2005 bis September 2014 war er Mitarbeiter im Frankfurter Wahlkreisbüro für die Landtags-, Bundestags-, und Europaabgeordneten der Region.

Politischer Lebensweg (ausführlich)

Im Juni 1984 wurde ich in Frankfurt (Oder) geboren. Etwa 6 Jahre später zogen meine Eltern berufsbedingt mit mir nach Moskau. In den folgenden 5 ½ Jahren verbrachten wir die Ferien und Urlaube zumeist in Frankfurt. Die damaligen Widersprüche zwischen arm und reich, zwischen Leid und Unbeschwertheit, zwischen Elend und Überfluss haben mich nachhaltig geprägt. Zurück in Frankfurt besuchte ich die 1. Grundschule am Klingetal und machte im Anschluss mein Abitur am Otto-Brenner-Gymnasium in Frankfurt (Oder).

Bereits mit meinem 15. Lebensjahr begann mein politisches Engagement. In der Schule und in meiner Stadt war ich aktiv und trat mit 16 der damaligen PDS bei. Kurz darauf – mit 18 Jahren – wurde ich in den Kreisvorstand der damaligen PDS gewählt. Seit meinem 20. Lebensjahr bis Ende des Jahres 2015 führte ich – mit einer Unterbrechung von 1,5 Jahren – den Kreisverband der Frankfurter LINKEN als ihr Kreisvorsitzender.

Meinen Zivildienst absolvierte ich in den Gronenfelder Werkstätten. Während meiner anschließenden Tätigkeit als Wahlkreismitarbeiter der Landtagsabgeordneten Kerstin Meier, der Bundestagsabgeordneten Lothar Bisky und Thomas Nord sowie des Abgeordneten im Europäischen Parlament, Helmut Scholz, lernte ich alle politischen Ebenen, Strukturen und Prozesse von Grund auf kennen.

Parallel dazu studierte ich an der Europauniversität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Fernuniversität Hagen jeweils einige Semester Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und Psychologie und absolvierte meine Ausbildung zum Mediator (Konfliktmanagement) und zum Kaufmann.

Im Mai 2014 wurde ich als Spitzenkandidat der LINKEN in die Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder), sowie zum Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. gewählt. Ich bin Mitglied und stellvertretender Ausschussvorsitzender im Haupt-, Finanz- und Ordnungsausschuss und Ausschussvorsitzender im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Umwelt, sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Messe- und Veranstaltungs GmbH, des Investorcenters Ostbrandenburg und der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder). Darüber hinaus bin ich freiberuflich als Mediator tätig und Mitglied im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg.

Ich bin begeisterter Radsportler und verbringe die verbleibende freie Zeit gerne mit Büchern, Filmen, Familie und guten Freund*innen.

Am 14. September 2014 wurde ich als Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis Frankfurt (Oder) in den Brandenburger Landtag gewählt. Ich bin stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg und ihr Sprecher für Haushalts- und Finanzpolitik und Arbeitskreisleiter.

Ich bin Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie sowie dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie.