Anfrage

Für Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen ist es oft schwer, Pflege, Beruf und Familie zu vereinbaren. Seit 1. Januar 2015 sind Neuregelungen in der Familienpflege in Kraft, die die Vereinbarkeit verbessern sollen. So können Berufstätige bei akuter Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger bis zu zehn Tage von der Arbeit fern bleiben. In der Zeit besteht Anspruch auf eine Lohnersatzleistung. Weitere Ansprüche sind eine unbezahlte Freistellung von der Arbeit für sechs Monate und die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit für maximal 2 Jahre auf bis zu 15 Stunden. Vorausgesetzt im Unternehmen sind mehr als 25 Beschäftigte tätig. Presseveröffentlichungen zu Folge wird das neue Gesetz bundesweit jedoch kaum genutzt.

Ich frage die Landesregierung:

  1. Wie viele Pflegebedürftige werden derzeit zu Hause gepflegt?
  2. Wie oft wurde in Brandenburg der Anspruch auf zehntägige Freistellung gewährt?
  3. Wie viele Beschäftigte haben ein zinsloses Darlehen in Anspruch genommen, um für die Pflege von Angehörigen die wöchentliche Arbeitszeit zu reduzieren?
  4. Welche Maßnahmen hat die Landesregierung ergriffen, um den neuen Rechtsanspruch in Brandenburg bekannt zu machen? 5. Sieht die Landesregierung Handlungsbedarf für die Unterstützung pflegender Angehöriger?

Antwort

 

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