screenshot-www.neues-deutschland.de 2015-12-17 10-48-29René Wilke: »Wir wollen alles dafür tun, dass Flüchtlinge später einmal die Renten derjenigen finanzieren können, die heute gegen sie demonstrieren.«

»Wir wollen Brandenburg zu einem Land der sozialen Gerechtigkeit machen. Daran arbeiten wir hart«, versichert Linksfraktionsvize René Wilke. Arme Einheimische und Flüchtlinge sollen und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, wünscht der Politiker. Er betont, die rot-rote Landesregierung schließe Kürzungen und Sozialabbau als Folge der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen aus.

Wilke weiß von Bedenken und Ängsten in der Bevölkerung, die Einheimischen könnten benachteiligt werden, und der Staat könnte durch die Flüchtlinge überfordert werden. Um dies definitiv auszuschließen, sollte die Bundespolitik wie schon zu Zeiten der Finanzkrise 2008 garantieren, dass die Sozialleistungen nicht angetastet werden, findet der Abgeordnete. Im Übrigen plädiert Wilke beispielsweise dafür, Flüchtlingen Zugang zu den Hochschulen zu verschaffen. Er sagt mit einem ganz feinen Schmunzeln und doch ganz ernst: »Wir wollen alles dafür tun, dass Flüchtlinge später einmal die Renten derjenigen finanzieren können, die heute gegen sie demonstrieren.«

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