Landtag PostdamEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V.

„Theorie trifft Praxis – Aus dem Brandenburger Landtag“ mit René Wilke, (MdL/DIE LINKE)

am 04. November 2015, 18:00 Uhr im Auditorium Maximum der Europa Universität Viadrina, Raum AM03

Nach einem Jahr im Parlament, spricht René Wilke auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, über seine Erfahrungen im Parlamentsalltag und zieht Bilanz.

  • Antworten gibt es auch auf häufig gestellte Fragen wie:
  • Wie funktioniert Politik wirklich?
  • Gibt es Fraktionszwang?
  • Wie groß ist der Einfluss von Lobbyisten?
  • Wie kommen Entscheidungen zustande?
  • Was können PolitikerInnen wirklich tun?
  • Wie werden die Interessen von BürgerInnen aufgenommen?
  • Was konnte bisher für Frankfurt erreicht werden?

Veranstaltungsbeschreibung:

Vor gut einem Jahr zog René Wilke, gewählt im Wahlkreis Frankfurt (Oder), mit einem Direktmandat in den Landtag ein.
Der zweitjüngste Abgeordnete im Brandenburger Landtag ist mittlerweile stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Arbeitskreisleiter und Sprecher für Sozial-, Gesundheits-, Pflege- und Seniorenpolitik. Er ist Mitglied im Arbeits-, Sozial-, Gesundheits- und Familienausschuss sowie im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Landtages. Vor wenigen Monaten war er einer von zwei potentiellen Nachfolgern der damals scheidenden Fraktionsvorsitzenden.

Nach einer Podiumsdiskussion zu „25 Jahre Linke im Landtag Brandenburg“ zitierte ihn das Neue Deutschland vor kurzem mit folgender Aussage:

„Nach seinem ersten Jahr im Landtag gestand Vizefraktionschef René Wilke, er habe sich nicht daran gewöhnen können, alltäglich Wut und Frust ausgesetzt zu sein. Auch im Parlament sei der Ton mit gegenseitigen Vorwürfen von Lüge und Unehrlichkeit vergiftet. »So machen wir vieles im öffentlichen Bild kaputt.« Ihm sei in seiner politischen Tätigkeit aufgefallen, wie tief verwurzelt Egoismus und Individualismus sind, es gehe »immer mehr rücksichtslos zu«. Viele Menschen würden sich beim Durchsetzen ihrer Sonderinteressen keinen Deut ums Allgemeinwohl scheren.“
(http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/987140.da-sind-sie-aber-immer-noch.html)

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