René Wilke„Die Stadt befindet sich in einer schwierigen Lage. Sie braucht jeden, der daran mitwirken will, dass es vorangeht.“Noch fällt es René Wilke leicht, abweichende Meinungen zu vertreten, beispielsweise wenn es um eine Gebietsreform im Land Brandenburg geht. Ermutigt fühlt er sich dabei vor allem durch die Menschen vor Ort. Ihre Probleme und Lösungsansätze in die Landespolitik hineinzutragen, betrachtet René Wilke als seine wichtigste Aufgabe. Ob es ein Fachgespräch mit den Obstbauern ist, die um ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage bangen, ob es neue Finanzierungsmodelle für Theater und Orchester und die Unterstützung der freien Kulturszene sind oder die im Juni geplante Anhörung der Call-Center-Branche und deren Arbeitsbedingungen in Europa, Deutschland und Brandenburg.

Was anderen als schwer aushaltbarer Spagat zwischen einer vielfach ungeliebten Landespolitik und einer vermeintlich provinziellen Kommunalpolitik erscheint, stellt sich ihm als zwar beschwerlicher aber unverzichtbarer Transportweg politischer Inhalte dar. Das aber funktioniert nur, „wenn ich auch weiter sage, was ich denke, und keine Angst habe, auch einmal auszuscheren. Meine Rolle sehe ich darin, für Frankfurt herauszuholen, was die Stadt braucht.“

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