23042015_1 23042015_2Mal wieder ein Tag der Gegensätze. In Potsdam haben wir drei sehr gute Haushaltsanträge zu Armutsbekämpfung, Kindesgesundheit, Hilfe für Menschen im Alter und Fachkräftesicherung auf den Weg gebracht. Dazu einen weiteren Antrag und zwei Anfragen (Wohngeldentwicklung und soziale Risiken bei Pflegefällen) für die kommende Landtagssitzung fertig gestellt. In Frankfurt, im Ausschuss für Stadtentwicklung, dagegen wieder einen vollen Saal und viele unzufriedene BürgerInnen erlebt. Zum Teil völlig zu Recht aber gleichzeitig in einer Art und Weise (Zitat: „würde ihnen gerne in die Fresse hauen“, Sitzung wutentbrannt und beschimpfend verlassen weil jemand nicht gleich dran kommen konnte – andere hatten sich eher gemeldet), die ich nicht mehr verstehe. Und auch mit einem Maß an Egoismus versehen, dass nachdenklich macht. Hauptsache die eigenen Interesse werden umgesetzt, egal ob es anderen und sogar einer großen Mehrheit schadet. Immer mit dem schönen Satz: „Wenn ihr das nicht macht, vertretet ihr nicht die BürgerInnen-Interessen“. Schwierig damit umzugehen und einfach zu akzeptieren wie es ist.

Aber immerhin haben wir angefangen die Probleme von der Anhörung der lokalen Wirtschaft abzuarbeiten, einen guten Antrag der Grünen zum Lärm- und Feinstaubschutz beschlossen, uns mit der Messe vom 40+ und dem parallelen Cityfrühling befasst, neues zum Arbeitsmarkt, dem Südring Center, dem GTS, der Marina/Winterhafen, dem Georgenhospital erfahren, Varianten für das Feuerwehrhaus in Kliestow und Rosengarten besprochen, die Investitionsliste des nächsten Jahres andiskutiert und vieles vieles mehr. 5 1/2h ging’s.

Mein Held des Tages: Marco Skupien – unser Fraktionsfahrer. Er hat mich – wegen Bahnstreik – nach Frankfurt gebracht. Sonst hätte es keinen Ausschuss gegeben. Danke dafür!