Frankfurt (MOZ) René Wilke, Kreisvorsitzender der Partei Die Linke, hat beim Neujahrsempfang seiner Partei am Dienstagabend Weichenstellungen in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) für eine Zukunft Frankfurts angemahnt. Es sei „an der Zeit für Entscheidungen“, sagte er im Kleist Forum. „Wir brauchen für 2015 kein ,man müsste mal‘ und ,darüber müssen wir mal nachdenken‘ mehr, sondern Klarheit, Verbindlichkeit und Entscheidungen.“ Das neue Jahr läute „Frankfurts vielleicht letzte Chance“ ein. Die nächsten fünf Jahre würden wohl darüber befinden, „ob wir die Trendwende schaffen oder nicht“.

Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete verwies auf eine Reihe von im Koalitionsvertrag der Landesregierung festgeschriebenen Maßnahmen, von denen Frankfurt künftig profitieren werde. Er betonte, die Stadt brauche einen handlungsfähigen Oberbürgermeister, der seine Verwaltung im Griff habe. Die Stadt brauche aber auch eine SVV, die den OB handlungsfähig mache – mit „stabilen Mehrheiten statt unkoordiniertem Rumwurschteln“. Und: Es müsse endlich Schluss sein mit einer Politik, „die sich vor allem an denen orientiert, die am lautesten rufen“, so René Wilke.

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