Brandenburg startet eine Offensive für gute Bildung und längeres gemeinsames Lernen. Das ist das erste Ergebnis aus der heutigen Runde der Koalitionsverhandlungen. Der Betreuungsschlüssel bei den bis dreijährigen Kindern wird in den nächsten Jahren auf 1:5 gesenkt und bei den drei- bis sechsjährigen auf 1:11. Brandenburgs Schulen bekommen mehr Sozialarbeiter; dazu wird das 510-Stellen-Programm in Größenordnungen aufgestockt: 100 Stellen mehr sind jetzt geplant, auf dann 610.
Und: 4.300 neue Lehrer wird es für Brandenburg in den nächsten Jahren geben – eine große Anzahl davon zusätzlich zu den altersbedingt ausscheidenden. Längeres gemeinsames Lernen auch in der Schule wird möglich: Schulen können sich zusammenschließen – nicht durch Verordnung von oben, sondern durch Impulse aus der Region. Diese Schulzentren sollen von unten wachsen, die Landesregierung wird dafür die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, wenn es von den Eltern, Lehrern und Schulträgern gewollt ist.

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