c8aa911084Der große Verlierer der Wahlen zum brandenburgischen Landtag in Frankfurt ist die parlamentarische Demokratie. Sie wird nur noch von einer Minderheit von 46,4 Prozent – das sind 17,9 Prozent weniger als 2009 – getragen. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten machten von ihrer Berechtigung keinen Gebrauch, sei es, weil sie sich durch keine der politischen Parteien vertreten fühlen, sei es, weil sie das System der Stellvertreterdemokratie ablehnen. Diese Mehrheit wird, wie bereits andere Wahlergebnisse zeigten, vor allem durch die Jüngeren gestellt.

Deshalb ist es beachtenswert, dass der Spitzenkandidat der Partei Die Linke, René Wilke, zwar mit seinen 31,1 Prozent Erststimmen ein deutlich schwächeres Ergebnis einfuhr als seine Vorgänger Axel Henschke und Frank Hammer, aber zugleich wie kein anderer der zur Wahl angetretenen Kontrahenten in seiner Partei für einen erfolgreichen Generationswechsel steht.

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