In der konstituierenden Sitzung der Fraktion DIE LINKE. in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) am 05. Juni 2014, wurde unter anderem der neue Fraktionsvorstand bestimmt. René Wilke wurde einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Er bleibt zugleich auch weiterhin der Kreisvorsitzende der LINKEN in Frankfurt (Oder).

Ihm zur Seite stehen Sandra Seifert und Birgit Schmieder als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, sowie Ronny Diering als Geschäftsführer der Fraktion. Für die Position des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, schlägt die Fraktion Wolfgang Neumann vor. Als größte Fraktion hat DIE LINKE das Vorschlagsrecht.

René Wilke und Sandra Seifert werden darüber hinaus weitere Verantwortung als Ausschussvorsitzende übernehmen.

 Dazu erklärt René Wilke:

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und Herausforderung und bedanke mich für das große Vertrauen der WählerInnen, sowie meiner Partei und Fraktion. Ich werde weiterhin mein bestes geben, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Die erste Aufgabe ist eine faire und einvernehmliche Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung. Die gewählten Stadtverordneten müssen über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg das klare Signal an die FrankfurterInnen senden, dass die Zukunft unserer Stadt und die intensive Arbeit für das Ziel die Lebensbedingungen der Menschen in unserer Stadt zu verbessern, oberste Priorität hat. Das ist zu Recht die Erwartung der BürgerInnen in Frankfurt.

Dem müssen wir alle gerecht werden. Blockaden und Parteiengezänk in der Stadtverordnetenversammlung darf es zukünftig ebenso wenig geben wie eine Verwaltungsspitze, die sich mit sich selbst beschäftigt. Das ist nun unser aller Verantwortung. Das muss das Signal der Konstituierung der neuen Stadtverordnetenversammlung sein! Die Chance dazu gibt es. Nach dem bisherigen Verlauf der Gespräche sind wir auf einem guten Weg. Es wäre das erste Mal in Frankfurt und gerade jetzt wichtiger denn je für unsere Stadt.

Darüber hinaus werden wir uns als Fraktion schnellstmöglich an die Arbeit und die Umsetzung unseres Wahlprogramms machen. Wir werden unsere Kontrollfunktion gegenüber der Verwaltung weiterhin sehr ernst nehmen und insbesondere die Arbeit der Verwaltungsspitze kritisch aber immer konstruktiv begleiten. Wir werden uns aktiv und mit eigenen Vorschlägen und Ideen einbringen, um gestaltend Einfluss zu nehmen und unsere Stadt, gemeinsam mit allen die dazu beitragen wollen, voran zu bringen.“